Landesverband Hessen e.V. des Deutschen Journalisten-Verbandes

 

200 hessische Tageszeitungsredakteure auf der Straße - Warnstreik und Notausgaben

FRANKFURT/MAIN 04.05.2011. Einen Tag vor den Tarifverhandlungen am heutigen Mittwoch in Dortmund für rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen haben sich bundesweit über 1.000 von ihnen an einem Warnstreik beteiligt. In Frankfurt am Main beispielsweise trafen sich am Dienstag-Nachmittag über 200 Journalisten aus hessischen Zeitungshäusern zu einem befristeten Warnstreik.

Bei dem Demonstrationszug zum Frankfurter Römer wandten sich Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und des Deutschen Journalistenverbandes gegen die Forderungen der Zeitungsverleger nach massiven Verschlechterungen der Gehälter um bis zu 30 Prozent. Sie forderten stattdessen eine Erhöhung der Löhne und Freien-Honorare um vier Prozent.

Das DGB-Haus in der Wilhelm-Leuschner-Straße war Ausgangspunkt für eine solche seltene Demonstration: 200 Journalisten aus fünf hessischen Tageszeitungen, zwei Druckereien und viele Freie gingen auf die Straße. Es war zugleich ein Warnstreik, der in einigen Betrieben bis Mitternacht andauerte. Mehrere Tageszeitungen erschienen heute in reduziertem Umfange oder nur als Notausgaben (ein ausführlicherer Bericht mit mehr Bildern vom Warnstreik in Frankfurt folgt hier in Kürze).

Zwei Videos von dem Ereignis sind bereits im "Netz" bei osthessen-tv.de anzuschauen:

1.) http://www.osthessen-tv.de/newsflash/index.php?InD=0&Kunde=110503_2200_newsflash.mp4
2.) http://www.osthessen-tv.de/?Kunde=1347&ID=4020


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