Landesverband Hessen e.V. des Deutschen Journalisten-Verbandes

 
 

Landesverband Fachgruppen Ortsverbände Service Termine Links                     [ Kontakt ]  [ Impressum ]

 
   
     
 

Darmstadt  I  Frankfurt  I  Fulda  I  Gießen  I  Hanau  I  Kassel  I  Lahn-Dill  I  Marburg  I  Wiesbaden

 
     
 

Gießen

 

Ortsverband des DJV Landesverband Hessen e.V.

 

 

Termine

 

Gießen

Keine Termine.


Ortsverbandsvorsitzender

 

Frank Bugge

Jahnstraße 16

35576 Wetzlar

Telefon: 06081 / 105451

Fax: 06081 / 105450

 

 

Stellvertreter

 

Tilman Lochmüller

35392 Gießen

 

 

Ortsgruppen-Mail

 

eMail

Giessen@djvhessen.de

 

 




Hessischer Jungjournalistenpreis für
DJV-Mitglied Carolin Muck (Gießener Anzeiger)


04.05.2009 DILLENBURG.    Mit dem Hessischen Jungjournalistenpreis des Hessischen Zeitungsverlegerverbandes ist das DJV-Mitglied Carolin Muck ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte mit der Preisvergabe die – im November 2007 im „Gießener Anzeiger“ erschienene – Reportage „Im Feuer erfüllt sich der letzte Wille“. Die ausgezeichnete Veröffentlichung befasst sich mit einem „Tabuthema“: dem Krematorium in Gießen. Die 32-jährige Preisträgerin berichtete bei der Preisverleihung im Hessischen Landgestüt in Dillenburg, während der Recherche vor Ort habe sie sich „der Konfrontation mit dem Tod“ stellen müssen.

Bei der Verleihung des – mit 2.500 Euro dotierten – Preises im Hessischen Landgestüt in Dillenburg sagte Jury-Mitglied und Laudator Professor Dr. Siegfried Quandt, die Reportage sei „eine interessante und gut aufbereitete Geschichte“. Das Niveau der eingesandten Arbeiten sei hoch gewesen, so dass die Jury bei der Wahl letztlich „über Nuancen“ entschieden habe. Insgesamt seien für den Hessischen Jungjournalistenpreis „Für die lokale Presse“ aber noch mehr qualitätsvolle Veröffentlichungen als Bewerbung wünschenswert gewesen: 25 Beiträge waren eingereicht worden.

Carolin Muck, die zum DJV-Ortsverband Gießen gehört, arbeitete bereits seit dem Jahr 2001 für den „Gießener Anzeiger“: zunächst als freie Mitarbeiterin. Sie absolvierte von 2006 bis 2008 ein Volontariat und nach dem Redakteursabschluss seithier wieder als freie Journalistin für diese Tageszeitung tätig.

In Dillenburg wurden auch zwei Anerkennungspreise, jeweils mit 500 Euro dotiert, übergeben: an Sonja Diefenbach für die zwei Berichte "Krebs kennt kein Alter" und "Vivian hat die Leukämie verjagt" in der Wetzlarer Neuen Zeitung – vom Dezember 2007 und September 2008 – sowie an Jan Grossarth für den Artikel "Der Strand des kleinen Mannes", der im Juni 2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien.

Der Hessische Jungjournalistenpreis "Für die lokale Presse" wird jedes Jahr vom Verband Hessischer Zeitungsverleger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Siegfried Quandt ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung soll der journalistische Nachwuchs in Hessen insgesamt gefördert und zugleich die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Lokaljournalismus hingewiesen werden. Zudem versprechen sich die Preisstifter davon Anstöße zur Weiterentwicklung der Lokalberichterstattung . Außer Prof. Quandt gehörten der Jury an: Astrid Knöß (Gießener Anzeiger), Werner D´Inka (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Rainer M. Gefeller (Frankfurter Neue Presse) und Horst Seidenfaden (Hessische/Niedersächsische Allgemeine). +++




OV-Spitze wiedergewählt -
Diskussion um "Zukunft lokaler Medien"


30.04.2009 GIESSEN. Die Journalisten aus Gießen und der Umgebung treffen sich ab Mittwoch, dem 6. Mai, regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr zu einem offenen Stammtisch im News Café in der Gießener Plockstraße. Für dieses regelmäßige Angebot hat sich die Mitgliederversammlung des Ortsverbands Gießen im Deutschen Journalistenverband (DJV) ausgesprochen. Der Runde selbst bleibt es überlassen, einen Themenplan festzulegen sowie Gäste und Gesprächspartner einzuladen. Der Gießener Ortsvereinigung der Gewerkschaft gehören rund 150 freiberufliche und festangestellte Journalisten an, die im mittelhessischen Raum für Presse, Funk, Fernsehen und Internet arbeiten.

Die Mitgliederversammlung wählte auf ihrem Jahrestreffen Frank Bugge (Usinger Anzeiger) für weitere zwei Jahre zum Ortsverbandsvorsitzenden. Stellvertreter ist weiterhin Tim Lochmülle r (Freier Journalist). Als Beisitzer gehören Kerstin Schneider (Alsfelder Allgemeine), Jörg-Peter Schmidt (Gießener Allgemeine), Alexandra Renkawitz (Freie), Christopf von Gallera (Freie) und Oliver Kessler (Gießener Anzeiger) zum Vorstand.

Für den Landesverbandstag in am 4. Juli Hanau kündigten die Gießener unter dem Arbeitstitel "Krise des Lokaljournalismus" einen Antrag zur Diskussion über die Zukunft der lokalen Medien an.




20 Jahre hr-Studio Mittelhessen - Pioniere am Mikrofon


20.06.2007 GIESSEN. Das hr-Studio Mittelhessen feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag. Auf einer Baustelle in Wetzlar fing alles an, heute arbeiten die hr-Reporter in Gießen sogar bimedial und immer noch mit besonderem Blick auf die Region.

Klaus Pradella ist ein hessisches Radio-Urgestein und ein ausgewiesener Spezialist für fundierte Hörfunkbeiträge aus Gießen. Doch immer öfter schneidet er heute Fernsehbilder. Wie sein Job hat sich auch sein Arbeitsplatz – das hr Studio Mittelhessen stark gewandelt. Heute arbeitet er bimedial, greift neben dem Audio-Aufnahmegerät immer öfter zur DV-Kamera. „Für mich war das unproblematisch. Ich habe das schon früher hobbymäßig gemacht“, so Pradella. Allein, es bedürfe mehr Zeit, wenn jetzt auch noch Bilder gedreht werden. Pradella ist einer von jenen Radioreportern, die vor 20 Jahren mit dem damals neu eingerichteten hr-Studio Mittelhessen ihre Karriere begannen. In Wetzlar betrat der Hessische Rundfunk Neuland, besser gesagt eine Baustelle. In einem Fachwerkhaus arbeiteten die hr-Leute anfangs noch mitten unter Handwerkern. „Es war toll, bei null anzufangen. Alle waren unglaublich motiviert“, so Jörg Riemenschneider, der damalige Studioleiter und heutige NDR-Chefreporter Hörfunk in Berlin. Mittelhessen war lange Zeit ein weißer Fleck in Sachen Rundfunk geblieben. Es musste schon Dramatisches passieren, bis ein Radiomann dorthin fuhr.

Selbst das Team des hr-Studios zusammenzustellen, war ein Pionierstück. Die Vorstellungsgespräche liefen wegen der Bauarbeiten nicht im Studio, sondern im „Café am Dom“ ab. Nur drei der zehn Studiomitarbeiter waren Radioleute. Der Rest hatte nur Erfahrungen im Printjournalismus gesammelt. Das änderte sich schlagartig: „Wir haben Probesendungen gemacht und als wir dann richtig auf Sendung gingen, haben sie es gar nicht mehr gemerkt“, so Riemenschneiders damaliger Stellvertreter Udo Seiwert-Fauti. Heute ist er freischaffender ARD und BBC-Schottland-Korrespondent.

„Radio Lahn“ für die Region

Der erste O-Ton aus Wetzlar stammte übrigens von einem neugeborenen Baby, dessen erster Schrei die Sendung von „Radio Lahn“ eröffnete. Zu jener Zeit arbeitete der Sender noch mit Bandmaschinen, die Beiträge wurden per Hand geschnitten und geklebt. „Die Techniker haben während mancher Live-Sendung gelötet“, berichtet Jörg Riemenschneider. Doch diese Aufbruchszeit hatte auch ihre erste Herausforderung im Juli 1987: Das Tanklasterunglück von Herborn, bei dem sechs Menschen starben und viele verletzt wurden. „Das war unsere Bewährungsprobe“, erinnert sich der ehemalige Studioleiter.

Eine völlig neue Art der Berichterstattung entstand. „Die Region hat sehr gut mitgemacht“, findet Jörg Riemenschneider. Die Hörer seien froh gewesen, dass der hr diesen Teil Hessens in den Mittelpunkt gerückt habe. Für die Radiomacher galt der Name „Radio Lahn“ als Auftrag, ist der Fluss doch das verbindende Glied der Region. Legendär war die „Radio Lahn Tour“, bei der Klaus Pradella und der Moderator Gerd Kuhn ins Kanu stiegen und die Region vom Fluss aus bereisten. Vielen Hörern sind noch Sendungen wie „Ferien wie anno dazumal“ in Erinnerung. Die hr-Reporter mischten die Regionalberichterstattung auf. Manchen Politiker hätten sie ganz schön „gezwiebelt“ und dennoch später mit ihnen Kaffee getrunken, bemerkt Udo Seiwert-Fauti. Daran erinnert sich auch der ehemalige Landrat des Lahn-Dill-Kreises (1985-1995) und einstige Hessische Innenminister Gerhard Bökel. „Es hat Spaß gemacht“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete und spricht von einem „guten, nicht kumpelhaften, professionellen Miteinander.“

Vor sechs Jahren zog das komplette hr-Studio Mittelhessen unter der Leitung von Knut Kuckel von Wetzlar nach Gießen – Grund war die digitale Technik, die in dem alten Fachwerkhaus in Wetzlar einfach nicht zu verwirklichen gewesen wäre. Kilometerweise Kabel liegen im neuen Domizil, damit die digitale Radio- und TV-Produktion reibungslos abläuft. Denn die hr-Reporter können seit zwei Jahren „bimedial“, das heißt auch als Video-Reporter arbeiten. „Die Digitalisierung ist für uns eine große Arbeitserleichterung. Damit können wir schneller arbeiten und auch bimedial tätig werden“, erläutert Marina Gust. Sie ist seit drei Jahren Studioleiterin. Inzwischen produzieren in Gießen zwölf Journalisten aus der Region, insgesamt hat das Studio 20 Mitarbeiter. Berichte der Videojournalisten bestücken hr-Sendungen wie „Hessenschau“ oder „Maintower“. Dreimal am Tag produziert das Hörfunkstudio eine eigene, regionale Sendung auf hr4.

„Die Nähe zu den Menschen macht das Studio aus. Das ist das große Pfund mit dem wir wuchern können“, erklärt Marina Gust. Ihr ist es besonders wichtig, dass das hr-Studio die Menschen im Sendegebiet repräsentiert. „Die Hörer sollen nicht das Gefühl haben, die da in Frankfurt reden über uns“, so Gust. Um so besser, dass Reporter und ihre Familien hier in der Region leben.

Das Studio in Gießen ist immer wieder Ziel von Besuchergruppen. Die Führungen machen die Redakteure selbst, zum Beispiel Susanne Blöcher. Sie kommt aus Bad Nauheim und arbeitet seit drei Jahren im Studio. Wer hier arbeite habe ein größeres Aufgabenspektrum als spezialisierte Mitarbeiter in der hr-Zentrale, so Blöcher. Und weiter: „Hier beschäftigen wir uns mit allen Themen, also alles was die Region Mittelhessen betrifft.“ Gerade durch die Führungen kommen die Redakteure in engen Kontakt zu ihren Hörern, erfahren ungefiltert Anregungen und Kritik. „Wir wollen, dass die Hörer Fragen stellen. Wir nehmen uns sehr viel Zeit. Das ist uns sehr wichtig“, erklärt die junge Redakteurin.

Michael Schmidt

 

19.05.2006

Götz Diehm ist seit 50 Jahren Mitglied.

30.05.2005

Hauptversammlung des Ortsverbands der Journalisten-Gewerkschaft

02.06.2004

Zeitungsverleger sollen bei Honoraren zwischen hauptberuflich freien Journalisten und Hobbyschreibern unterscheiden

 

 
     
 

© Copyright 2011 - DJV Landesverband Hessen e.V. - Medienkontor Fulda                                                                                                      [ Kontakt ]  [ Impressum ]