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Kassel |
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Ortsverband des DJV Landesverband Hessen e.V.
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Termine |
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Kassel |
Keine Termine. |
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Ortsverbandsvorsitzender |
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Jörg Steinbach
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Tannenkuppenstraße 17
34119 Kassel
Telefon: 0561 / 2031424
Fax: 0561 / 2032400
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Stellvertreter |
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Rolf Skrypzak
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34212 Melsungen
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Claudia-Hohmann-Preis für Lokaljournalismus
Der Presseclub Kassel will mit dem Claudia-Hohmann-Preis den Nachwuchs im Lokaljournalismus fördern. Mit dem Preis erinnert der Presseclub an die Kasseler Journalistin Claudia Hohmann, deren lokaljournalistische Arbeit beispielhaft war und die sich um die Ausbildung des Nachwuchses verdient gemacht hat.
Teilnehmen können Volontärinnen und Volontäre sowie hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten im Alter bis 35 Jahre, die in Zeitungen oder Zeitschriften, Radio, Fernsehen oder Online lokaljournalistische Beiträge aus Nordhessen oder Südniedersachsen veröffentlicht haben.
Einsendeschluss für Beiträge, die seit dem 15. August 2010 veröffentlicht wurden, ist der 15. Juli 2011. Pro Teilnehmer ist ein Beitrag zulässig, der möglichst per E-Mail an journalistenpreis@presseclub-kassel.de eingereicht werden soll. Einreichungen per Post an: Klaus Krimmel, Schönfelder Straße 12, 34225 Baunatal.
Der Preis wird im Spätsommer 2011 verliehen.
Die Jury besteht aus dem gewählten Vorstand des Presseclubs Kassel.
Der Claudia-Hohmann-Preis ist mit 2500 Euro dotiert.
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Wie Medien mit Suizidfällen umgehen sollen
Berichterstattung als "Chance zur Aufklärung"
Mai 2010
KASSEL. Etwa 25 Menschen nehmen sich jeden Tag in Deutschland das Leben. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass Medien davon erfahren und entscheiden müssen: Berichten wir über den aktuellen Fall? Meist lautet die Antwort: Nein. Es sei denn, es handelte sich um eine öffentlich bekannte Person wie im November 2009 Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke oder eine breitere Öffentlichkeit erfuhr davon. das geschah im Februar in Kassel, als ein Vater seine beiden Söhne erschlug und sich anschließend von einem Güterzug überrollen ließ.
Einerseits sollen und wollen Medien informieren, andererseits besteht eine hohe Nachahmungsgefahr. So stieg die Zahl der Menschen, die sich vor einen Zug warfen, nach Enkes Suizid deutlich an. An genaue Zahlen zu kommen, ist nahezu unmöglich. Sie werden eben wegen des Nachahmungspotenzials nicht veröffentlicht. Dass die Entscheidung für oder gegen eine Berichterstattung jedes Mal ein Spagat ist, weiß auch das Kompetenznetz Depression. Deswegen erarbeitete es 2000 an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in Zusammenarbeit mit Journalisten, Psychiatern und Kommunikationswissenschaftlern Empfehlungen für Redaktionen. Doch dort sind sie nicht immer präsent.
Die Expertenrunde rät, einen Suizidfall möglichst nicht zur Titelgeschichte zu machen, auf Fotos vom Suizidenten zu verzichten, weder Methode, noch Ort, Motiv oder gar Identität des Menschen zu nennen. In keinem Fall sollte die Selbsttötung als nachvollziehbar, konsequent oder unausweichlich beschrieben werden. Dem stimmt auch Dr. Manfred Schäfer, Vorsitzender des Bündnisses gegen Depression in Nordhessen, zu. „Berichterstattung – ja. Aber mit dem Nachsatz, dass der Suizident auch andere Lösungen hätte finden können.“ Schäfer plädiert für Offenheit: Natürlich sei im Fall Enke ein Mensch in Not gewesen, der sich seine Krankheit – Depression – nicht ausgesucht habe. Doch er habe eben auch Frau und Kind im Stich gelassen und dem Lokführer ein schreckliches Erlebnis zugemutet.
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Informationen im Netz
Pressekodex: www.presserat.info/8.0.html
Kompetenznetz Depression: www.kompetenznetz-depression.de
Deutsche Gesellschaft für
Suizidprävention: www.suizidprophylaxe.de
Bündnis gegen
Depression:
www.buendnis-depression.de |
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Zahlen zu Depression und Suizid
- 9402 Menschen töteten sich 2007 selbst
- darunter drei Viertel Männer (besonders gefährdet zwischen 40 und 54 Jahren)
- Frauen unternehmen häufiger Suizidversuche
- in 90 Prozent aller Fälle spielen psychische Erkrankungen eine Rolle, 70 Prozent der Suizidenten leiden an Depressionen |
Der Facharzt für Psychiatrie, psychosomatische Medizin und Psychotherapie sieht in einer Berichterstattung eine Chance zur Aufklärung. Zu beschreiben, „dass es solche Krisen gibt, und – statt sie zu tabuisieren – zu zeigen, dass sie zum Leben dazugehören und nichts Verrücktes, Absonderliches sind“, hält der Chefarzt einer Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Bad Zwesten für eine wichtige Aufgabe. In einer Gesellschaft und Arbeitswelt, in der immer mehr Menschen überfordert würden, gerieten Frauen und Männer immer häufiger an ihre Grenzen: „Unsere Kliniken sind voll davon!“
Die Depression, die 70 Prozent der Suizidfälle zugrunde liegt, gehört laut WHO weltweit zu den drei Haupttodesursachen. Dementsprechend sei eine Berichterstattung über das gesamte Themenfeld und vor allem über die verschiedenen Hilfsmöglichkeiten notwendig. „Ich bin der festen Überzeugung, es kann sich etwas ändern, auch wenn wir Depressionen und Selbsttötung nicht gänzlich verhindern können“,so Schäfer. (Irene Graefe)
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Eine "Schufa"
für hauptberufliche Freie?
16.06.2005
KASSEL. Ganz unterschiedliche Themen standen am 14. Juni auf der
diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Kassel, der zum Ende
Mai 2005 immerhin 262 Mitglieder zählte. Der Vorsitzende Jörg Steinbach informierte in seinem Jahresbericht über Streikaktionen bei der HNA, über
die weiter schwierige Lage im journalistischen Berufsfeld und die
Auswirkungen auf den Rechtsschutz durch den Verband. Weitere Themen:
die stabile Mitgliederentwicklung im OV KS, über Aktivitäten (Netzwerk
Freie) und die Veranstaltungen mit Jan Roewer (Thema Bildportal) und Michael
Hirschler (Thema Freie).
Rolf Skrypzak und Irene Graefe berichteten über die Initiative Netzwerk
Freie. Im Herbst 2005 soll ein Weiterbildungsangebot starten. In mehreren,
zweitägigen Wochenendseminaren geht es um die Vermittlung von Kompetenzen im
Bereich PR und Werbung für freie Journalisten. Der OV-Vorsitzende wird über
den Geschäftsführenden Vorstand die Unterstützung des Verbands für das
Kasseler Projekt einwerben. Der Geschäftsführer des DJV Hessen, Achim Wolff,
begrüßte das Vorhaben.
Als
Kasseler Delegierte kommen Ina Joop, Thomas Kobbe, Rolf Skrypzak, Irene
Graefe und Jörg Steinbach zum Verbandstag am 2. Juli nach Gießen. Für
Florian Hagemann muss noch ein Ersatzdelegierter gefunden werden. Aktuelle
Anträge an den Verbandstag wurden keine gestellt.
Bei
der Veranstaltung mit Michael Hirschler vor einigen Monaten entstand die
Idee, eine "Schufa" für Freie zu schaffen. Es werde von immer mehr Kunden
berichtet, bei denen es zur Firmenphilosophie zu gehören scheint, erstmal
nicht zu bezahlen. Freie stünden bei kleineren Beträgen dann vor der Frage,
ob sich ein Einstieg ins Mahnwesen überhaupt lohne. Geschäftsführer Wolff
bestätigte, dass solche Fälle auch beim Rechtsschutz immer mehr Probleme
machten. Mit einer nur für Mitglieder zugänglichen Liste im Internet könnten
freie Kollegen vor solchen faulen Kunden gewarnt werden. Michael Hirschler
will entsprechende rechtliche Möglichkeiten prüfen.
Wolff informierte weiterhin über die Vorgänge und den unbefriedigenden Stand
der Dinge in Berlin und Brandenburg sowie über die neuen Presseausweise, die
am Dezember künftig jährlich neu an die Mitglieder verschickt werden. Danach
entwickelte sich noch eine rege Diskussion über die Auseinandersetzungen in
Berlin und Brandenburg. +++
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